Feuerbestattung - Naturbestattung - Friedwald® Der Wunsch nach flexibleren Bestattungsarten hat sich durchgesetzt

Welt-Bestattung Naturbestattung
Welt-Bestattung Naturbestattung

Wir als modernes Bestattungsinstitut  sind ihr zuverlässiger Partner für Naturbestattungen.
 - Welt-Bestattung – Infos und Tipps zum Thema Naturbestattung


Bestattungsformen in der Natur setzen üblicherweise eine Feuerbestattung voraus.

Feuerbestattung seit fast 134 Jahren
Am 10. Dez. 1878, fand die erste Einäscherung im thüringischen Gotha statt. Dies bedeutete den Start für eine neue Bestattungsform, die  Feuerbestattung. Bis heute wirkt diese Form der  Kremation nach  und hat somit auch  die Bestattungs- und Friedhofskultur grundlegend verändert.


Der Wunsch nach flexibleren Bestattungsarten hat sich durchgesetzt.
Mehr als 50 % der Menschen in Deutschland entscheiden sich zwischenzeitlich für eine Einäscherung. Für die Feuerbestattung ist ausdrücklich eine Willenserklärung erforderlich. Schon zu Lebzeiten sollte diese schriftlich verfasst, möglichst mit der Entscheidung für eine bestimmte Bestattungsart. Liegt diese Vollmacht nicht vor, muss nach dem Tode  ein Angehöriger den ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen bestätigen. In Deutschland bedarf die Feuerbestattung einer besonderen Genehmigung. Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Ortspolizei muss bezeugen, dass keine Zweifel an der Todesursache und Identität des Verstorbenen bestehen. Im Falle eines nicht natürlichen Todes wird eine Bescheinigung   der Staatsanwaltschaft benötigt.
Warum sich immer mehr Menschen für eine Naturbestattung entscheiden hat verschiedene Gründe. Die entfallenden Folgekosten gegenüber der Erdbestattung wie Friedhofsgebühren, Kosten für Grabstein und Grabstätte sowie deren aufwendige Pflege sind sicher Entscheidungsmerkmale.

Auch durch  Ortsveränderungen der Angehörigen entsteht häufiger eine größere Entfernung  zum Wohnort des Verstorbenen. Aus Zeitgründen wird nachhaltige Grabpflege seltener betrieben. Der Wunsch nach einem Grabort ohne Verpflichtung zu ständiger Pflege wird durch verschiedene Naturbestattungsformen erfüllt.

Der Bestattungsort in der Natur, ob in besonders dafür ausgewiesenen Waldgebieten, oder auf See kann entsprechend den Vorlieben nach Art und Ort schon vor dem Ableben gewählt werden. Die Natur übernimmt die Grabpflege. Gedenkfahrten zum Beisetzungsort in der Natur bieten oft ein besonderes Erholungserlebnis, die oft freier empfunden wird als der Besuch auf einem konventionellen Friedhof, in teils  bedrückender  Friedhofsatmosphäre.

Baumbestattungen auf den klassischen Friedhöfen werden vielerorts angeboten. Großer Beliebtheit erfreuen sich jedoch Baumbestattungen in eigens dafür ausgewiesenen Wäldern.

Hier in  Deutschland  sind entsprechende Flächen aufgrund der gesetzlichen Regelungen genehmigungspflichtig.

Viele Menschen empfinden gerade in unserer schnelllebigen Zeit den Wald als einen Ort der Ruhe und Erholung. Ruhe, Harmonie und ständiger Wandel der Natur spenden Trost für trauernde Angehörige und Freunde.
Bei der Baumbestattung wird die Asche Verstorbener in einer biologisch abbaubaren Urne beigesetzt, mitten in der Natur.
 

Bei Friedwald®
können inzwischen 44 Standorte in ganz Deutschland gewählt werden und sogar 1 Standort in Österreich. Friedwald® hat ein eigenes Konzept für Baum-Bestattungen. Diese können durch Angehörige individuell und ganz persönlich gestaltet werden, fernab von starren Regelwerken und Satzungen. Der Wald dient weiterhin seinem Zweck als Erholungsgebiet.
Schon zu Lebzeiten kann ein eigener Baum als Partnerbaum für 2 Personen ab 2.700€ (+Beisetzungskosten), als Familien- und Freundschaftsbaum von bis zu 10 Plätzen ab 3.350 € (+ Beisetzungskosten) für die Dauer von 99 Jahren (ab Eröffnung des Waldes an gerechnet), erworben werden. Ein günstiger Basisplatz ohne Baumauswahl (mit einer verkürzten Ruhezeit von 15-30 Jahren) ist schon ab 490€ (+ Beisetzungskosten) zu erwerben. Friedwald® Wälder erfreuen sich durch besondere Anziehungspunkte für Menschen. Der Sternschnuppenbaum
ist eine kostenlose Ruhestätte, an der Kinder bis zum dritten Lebensjahr beigesetzt werden können. Mit dem Sternschnuppenbaum können  Eltern, die ein Kind durch eine Tot- oder Fehlgeburt verloren haben, einen Ort geben, an dem sie trauern können. Eltern, die für ihr Kind die letzte Ruhestätte an einem Sternschnuppenbaum wünschen, zahlen lediglich die Beisetzungskosten von derzeit 225 € (incl. Mehrwertsteuer). Bäume sind durch Gedenktafeln ausgestattet. Ein Namensschild am Baum macht auf die Grabstätte aufmerksam. Friedwald Mitarbeiterinnen sind in Trauergesprächen ausgebildet. Sie koordinieren die Termine zwischen Kunden und den jeweiligen Friedwald Trägern.

 

RuheForst®
bietet ebenfalls die Möglichkeit in der natürlichen Umgebung des Waldes beigesetzt zu werden.
Diese letzten Ruhestätten sind ausgewählte Waldgebiete, die sich durch eine weitgehend standortgerechte und naturnahe Baumartenzusammensetzung auszeichnen.
Einzigartige Lebensräume entstehen in Waldgebieten, in denen sich alle Pflanzen ungestört zu einem unberührten Naturwald entwickeln dürfen. Markante Bäume, eine Wurzel, ein Baumstumpf mit Pilzen, Felsquellen oder ein anderes markantes Naturelement werden von Menschen, die sich im Kreislauf des Lebens sehen, als letzte Ruhestätte ausgewählt.
Dementsprechend wird diese letzte Ruhestätte nicht Grab, sondern RuheBiotop® genannt.
In einem RuheForst befinden sich zahlreiche RuheBiotope®. Menschen, die sich für eine RuheForst-Bestattung entschlossen haben, können ihre letzte Ruhestätte auswählen unter den
verschiedenartigsten Biotop-Elementen Bäume, Sträucher und Steine. In einem RuheBiotop können  einzelne Personen, Freunde oder andere im Leben verbundene Menschen beigesetzt werden.
Trauerzeremonien können auch hier individuell gestaltet werden. Eine namentliche Kennzeichnung des Grabes, (auch mit einem religiösen Symbol) ist möglich.
In einem RuheBiotop können bis zu 12 Personen beigesetzt werden. Das Recht auf Nutzung eines RuheBiotops kann für bis zu 99 Jahre erworben werden.

Die Beisetzung in einem RuheBiotop ist frei von Zwängen und richtet sich nach dem Willen des Verstorbenen oder dessen Angehörigen. Auf Trauerzeremonien kann, muss aber nicht verzichtet werden; sie können individuell gestaltet werden.
Eine Grundvoraussetzung, um in die engere Wahl zur Ausweisung als RuheForst® zu gelangen, ist in der Regel natürlich auch die Zertifizierung nach den internationalen Qualitätsstandards von FSC oder PEFC. Interessenten werden in absehbarer Zeit in der Nähe ihres Wohn- oder Urlaubs-Ortes naturnahe Wälder vorfinden, die von Ruhe und Harmonie geprägt sind und den Namen RuheForst® tragen dürfen.
Ruhrforst® bietet derzeit bereits 42 Wälder in ganz Deutschland als letzte Natur-Ruhestätte an.
Bäume oder Boitopelemente sind durch Gedenktafeln ausgestattet.
Wald-Führungen werden an den verschiedenen Standorten  regelmäßig angeboten. Bei einem Termin mit dem Förster können Beisetzungsplätze angesehen und verbindliche Preise erfragt werden.  

 

Ruheberg
eine letzte Ruhestätte inmitten der Schwarzwaldberge im Berg-Naturfriedhof der Gemeinde Oberried auf einer Höhe von 1.138 m wurde ein Ruheberg eingerichtet. Weit weg von der Geschäftigkeit der Welt inmitten der höchsten Schwarzwaldberge befindet sich ein Berg-Naturfriedhof für die Naturbestattung von Urnen. Schlichtheit und Ursprünglichkeit, Ruhe und erhabene Natur verdrängen hier Hektik und Betriebsamkeit. Auch hier bei dieser naturbelassenen Grabstätte  übernimmt die Natur die Grabpflege.  Am Ruheberg können Menschen als Orientierungspunkt oder ein Stück Heimat eine gemeinsame letzte Ruhestätte finden,  unabhängig von ihren persönlichen und religiösen Überzeugungen, Familien und Lebenskreise, die das Schicksal in alle Winde verstreut hat.

Der Beisetzungswald des Ruheberges ist durch einen Bergmischwald mit mächtigen Rotbuchen, Tannen und Ahorne geprägt. Fichten und andere Baumarten kommen nur in geringem Umfang vor.  Es gibt wenige Jahrzehnte alte Jungbäume und auch Baumriesen. Die Rotbuche erreicht regelmäßig ein Alter von gut 300 Jahren, kann bis zu 45 m in den Himmel ragen und einen Stammdurchmesser bis zu 2 m erreichen. Das Konzept des Friedhains wurde erweitert, mit dem Recht selbst einen Baum pflanzen zu dürfen. An geeigneter Stelle kann ein Friedhain neu angelegt werden, indem ein Erwerber einen jungen Baum pflanzt, etwa eine Eibe oder Stechpalme, als heimische, langlebige Sorte, die im Schatten großer Bäume wachsen kann.
Am Ruheberg können einzelne Urnengrabplätze  und auch Gruppen von Urnengrabplätzen, sogenannte Friedhaine erworben werden. Der Erwerb kann schon zu Lebzeiten erfolgen. Die Urnengrabplätze gruppieren sich jeweils um einen Baum oder auch um ein anderes natürliches Objekt wie z. B. einen Baumstumpf oder einen Felsbrocken. An einem Baum können bis zu 12 Grabplätze ausgewiesen werden, die einen Friedhain bilden. Auch der Wunsch nach einer Reservierung eines Friedhains für sich oder seine Familie allein  ist möglich. Der Interessent erhält auf Antrag alle 12 Bestattungsplätze rund um einen Baum zugesprochen und hat damit seinen eigenen Bestattungsbaum bzw. den eigenen Friedhain. Die Nutzungszeit für einen Urnenplatz beträgt 40 Jahre ab  dem Bestattungstag. Die Nutzungszeit für einen Friedhain läuft 40 Jahre ab dem Bestattungstag des letzten Berechtigten. Wer zu Lebzeiten einen Urnenplatz oder einen Friedhain erwirbt, hat zunächst einmal einen Grabplatz auf unbestimmte Zeit reserviert.

 

Durch die Wahl eines Bestattungswaldes in Wohnortnähe kann eine alte Familientradition, gemeinsam mit den Ahnen an einem ausgewählten Ort in der Natur eine ewige Ruhe zu finden, erfüllt werden.

Die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit für Urnen beträgt auf traditionellen Friedhöfen  15 Jahre. Umbettungen der Urnen von traditionellen Friedhöfen sind nach Genehmigung der Friedhofsbehörde in einen Bestattungswald möglich. Bei Urnen-Beisetzungen in einem Baumgrab oder Bopitop handelt es sich immer um eine biologisch abbaubare Urne, die durch einen Verwitterungsprozess ganz natürlich in den boilogischen Kreislauf der Natur übergeht.


Andere Naturbestattungsarten
bietet die Schweiz
Unsere schweizer Nachbarn können mit dem Thema Bestattung ziemlich liberal umgehen, denn in der Schweiz gilt die Verbrennung bereits als Bestattung. Dem schweizer Naturbestattungsunternehmen ist es erlaubt, die Asche von EU-Bürgern zu bestatten. Es reicht eine schriftliche Willenserklärung für die Anforderung der Urne aus Deutschland oder Österreich zur Bestattung in der Schweiz. Bei Erhalt wird die Urne des Verstorbenen den Angehörigen überreicht. Nach der persönlichen Trauerzeit wird die Asche zu einem späteren Zeitpunkt im Privatwald von Letzte Ruhe ohne zusätzliche Kosten beigesetzt. Das Angebot des schweizer Unternehmens umfasst verschiedene Naturbestattungsarten: Ein Abschied von dieser Erde in Würde, das wünschen sich wohl viele Menschen. Dem freien Wunsch kommen Schweizer Unternehmen nach, die
 Asche in den Wind zu streuen, in einen See oder in einen Bach, scheint manchem tröstlicher, als Sarg und Grabstein.

 

Die letzte Ruhe GmbH mit einer Zweigstelle in Würzburg
als Begleiter für Naturbestattungen in der Schweiz greift individuelle Bestattungswünsche auf und versucht in der ganzen Schweiz Orte mit verschiedenen Arten der Naturbestattung anzubieten.


Anonyme Bestattung
Auf einer ihrer eigenen Waldparzellen bietet die Letzte Ruhe GmbH exklusiv diese preiswerte Beisetzung an. Es entfällt die Organisation einer Beisetzungszeremonie. Die Asche des Verstorbenen findet wahlweise als Fluss-, Wald- oder Waldwiesenbestattung ihre letzte Ruhe.


Baumbestattung
Eine äußerst naturverbundene Bestattungsform ist die Baumbestattung. Die Asche wird zum Fuße eines Baumes bei einer Baumbestattung eingeschüttet.
Für naturverbundene Menschen bietet der Wald im Wandel der Jahreszeiten und als Ort der Ruhe und Erholung auch bei der Trauerbewältigung eine große Hilfe.
Auch hier können sich Familienmitglieder bereits zu Lebzeiten einen persönlichen Baum aussuchen. Zur Auswahl stehen  Gemeinschafts-, Partner-, Familienbäume und der Einzelbaum.  
Einige zur Verfügung stehenden Baumarten sind: Bergahorn, Buche, Eibe, Fichte, Kirsche, Spitzahorn, Stieleiche, Winterlinde etc., welche Sie jederzeit unverbindlich besichtigen können. 
Selbstverständlich können wir Ihren Wunschbaum auch noch nachträglich pflanzen. Die Auswahl wird in einem Baumbestattungsvertrag geregelt. Die Ruhezeit beträgt 60 Jahre.


Bergbachbestattung
Bei dieser Bestattungsart wird die Asche in den Bach, der durch die Bergwiese von Letzte Ruhe GmbH fließt eingestreut und so in den Naturkreislauf zurückgegeben.   


Flussbestattung

Diese Bestattungsform wird von Menschen bevorzugt, die das Element Wasser lieben und sich schon immer zum Wasser hingezogen fühlten. 
Vor Urzeiten entstand im Wasser das Leben auf unserem Planeten. Es macht sehr viel Sinn, wenn sich hier wieder der Kreis am Lebensende schließt, bei dieser  Bestattungsform. Wenn  eine spezielle Bestattungsstelle bevorzugt wird, so ist Die Letzte Ruhe GmbH bereit diesen Ort für die Interessenten aufzusuchen. Hier können auf Wunsch zur Beisetzung die Angehörigen auch selbst die Asche dem Fluss übergeben. 

Bergwiesenbestattung
Umgeben von einer prächtigen Alpenkulisse liegen die Wiesen von Letzte Ruhe GmbH. Es sind stille Plätze wie einsame Bergtäler, in unberührter Natur. Den Angehörigen selbst ist es auch möglich, eine Bestattungstour zu der Ruhestätte vorzunehmen. So wird der Abschied von dem  Verstorbenen auf spirituelle Weise unvergesslich und immer in deren Erinnerung bleiben. Die Asche wird auf der Bergwiese beigesetzt, indem sie in die geöffnete Grasnarbe eingeschüttet wird.  Die Ruhezeit hier beträgt 20 Jahre.


Felsbestattung
Ein Platz für die Ewigkeit ist immer auch ein Spiegelbild unserer Seele. Die Landschaft, seine Lage und seine Bedeutung charakterisieren unser Leben, machen Ihn einzigartig und individuell.
Die Letzte Ruhe GmbH bietet Felsbestattungen als: Gemeinschafts-, Partner-, Familien- und Einzelfels an. Diese können jederzeit unverbindlich besichtigt werden.
Bereits zu Lebzeiten kann jeder Interessierte für sich selbst oder seine Familienmitglieder auf den  Bergwiesen der Letzte Ruhe GmbH zum Beispiel einen persönlichen Einzelfels oder Familienfels aussuchen. Die Einzelheiten werden in einem Felsbestattungsvertrag geregelt.  Die Ruhezeit beträgt mindestends 20 Jahre. Die Asche wird unter der Grasnarbe neben dem ausgewählten Felsen beigesetzt.

Flugbestattung
Beisetzungsplätze für die Ewigkeit,  haben „etwas Magisches“: Sie liegen auf den höchsten Gipfeln, auf mächtigen Gletschern oder an steilen Felshängen. 
Die Flugbestattung kann mit Ballongondel, Flugzeug oder Helikopter durchgeführt werden.


Mit Ballongondel
 
Die Asche wird aus einer Ballongondel über einem Naturgebiet in der Schweiz verstreut.
Die Ballongondelfahrt kann mit oder ohne Angehörige durchgeführt werden.


Mit Flugzeug

Die Asche wird aus einem Flugzeug über einem Naturgebiet in der Schweiz verstreut. Der Flug kann mit oder ohne Angehörige durchgeführt werden.  


Mit Helikopter
 
Die Asche wird aus einem Helikopter über einem von Ihnen ausgewählten Naturgebiet in der Schweiz verstreut. Der Helikopterflug kann mit oder ohne Angehörige durchgeführt werden.  


Private Naturbestattung
Hier wird die Urne auf einem von den Angehörigen gewünschten privaten Grundstück in der Schweiz von Letzte Ruhe GmbH durchgeführt.


Seebestattung
Die Asche wird bei einer Seebestattung von einem Boot aus in ein Juragewässer gestreut. Diese Bestattungsart kann im engen Familienkreis durchgeführt werden. Die Beisetzung der Asche auf allen anderen Schweizerseen und –flüssen ist  auf Anfrage möglich.


Waldbestattung
In eigens für diese Bestattungsart ausgewiesenen Wäldern in den Kantonen BE, LU und SO wird die Asche im Wald zwischen den Bäumen beigesetzt.  

 

Wasserfallbestattung

Die Asche wird dem Wasserfall übergeben am Fall oder Fuße eines  ausgewählten Wasserfalles. So tritt die Asche die Reise zurück in den Naturkreislauf an.
Interessierte an Wasserfallbestattungen wählen die Beisetzung  nach ihren eigenen Wünschen an einem harmonischen, friedvoll dahin plätschernden Wasserfall oder einem stürmisch dynamischen Wasserfall. 

 

Eine  Liberalität der Naturbestattungsformen
die sich  offenbar auch viele Deutsche  - so viele, dass der Düsseldorfer Dietmar Kapelle mit Ende 50 noch mal ins Pietäts-Gewerbe eingestiegen ist. Die Oase der Ewigkeit GmbH bietet ebenfalls Naturbestattungsarten an Bestattungsplätzen in der herrlichen Natur der Schweizer Alpen an.
Er griff die Wünsche der Menschen nach individueller Bestattung in der Natur auf und verwirklichte die Wiesenbestattung auf einem eigenen Grundstück in der Schweiz.
Seine Firma "Oase der Ewigkeit GmbH" ist inzwischen über die Grenzen Deutschlands bekannt. Inzwischen ruhen nach seinen Angaben um die 800 Männer und Frauen in 1450 Meter Höhe - dicht unter der Grasnarbe, die Bestatter Kapelle nur ein wenig anhebt, bevor er die sterblichen Überreste unter dem Grün dem Boden anvertraut: "Das ist wie Rollrasen."


Der letzte Weg
 
Für alle Naturbestattungsformen gilt die Abwicklung des Sterbefalls durch den regionalen Bestatter nach dem regionalen Bestattungsgesetz. In Deutschland wird die Urne vom Krematorium direkt an das Unternehmen geschickt, welches mit der Naturbestattung beauftragt ist. 
Bei Naturbestattungen kann die eigentliche Beisetzung, der letzte Teil der Trauerfeierlichkeiten, still oder im engsten Familien- und Freundeskreis stattfinden in schöner natürlicher Umgebung. Menschen jeglicher Religion, aber auch Menschen ohne Konfession sind  willkommen.

Auch bei Naturbestattungen kann ein religiöser Beistand, wenn dies gewünscht wird,   bei der Bestattung anwesend sein.
Das Krematorium des Verstorbenen erhält eine Bestätigung der Bestattung, die von der Naturbestattungs-Gesellschaft zugeschickt wird.


Urnenübergabe für EU-Bürger
Das schweizerische Gesetz erlaubt die Urnenübergabe an die Hinterbliebenen zur freien Verfügung. Mit einer Willenserklärung wird die Urne aus Deutschland oder Österreich zur  Bestattung in die Schweiz angefordert. Danach kann die Urne des Verstorbenen an Hinterbliebene für deren persönliche Trauerzeit. Nach der persönlichen Trauerzeit wird die Asche zu einem späteren Zeitpunkt vom Schweizer Naturbestattungsunternehmen nach den vertraglichen Vereinbarungen in der Natur beigesetzt. Die Kopie der Willenserklärung muss dafür dem zuständigen Bestatter/Krematorium oder an einen Vertrauensarzt/Familienangehörige übergeben werden. Eine weitere Kopie erhält der Naturbestatter.


Eine rechtzeitig erstellte Willenserklärung,

respektive das Abschließen eines Naturbestattungsvertrages zu Lebzeiten, nimmt den Angehörigen die Sorge um die Entscheidung der Bestattungsform und garantiert somit die Umsetzung des letzten Wunsches der / des Verstorbenen.   

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